Die Kunst von Papucho, obwohl sie sich gewissermaßen den sozialen und ethnologischen Themen widmet, hat sie sich im Laufe der Jahre hin zu einer Suche nach einer magischen Wiedergabe der verschiedenen bestehenden architektonischen Formen entwickelt. Seine Art und Weise das alltägliche Leben in Kuba auszudrücken ist weit mehr als kubanischer Rum, Tabak und afrikanische Orishas. Papucho lässt den Surrealismus mit urbanen Landschaften verschmelzen, wo im Allgemeinen die Alltäglichkeit der Umgebung präsent ist, welches das Hauptthema seines Werkes ist und ihm dadurch eine eigene Identität oder einen eigenen sehr persönlichen „Stempel“ seiner künstlerischen Schaffensweise gibt.

Entscheidend für seine künstlerische Laufbahn wurde das Jahr 1999, als er Joel Ferrer, einen der bekanntesten kubanischen Landschaftsmaler kennenlernt. Er arbeitet für ihn als Assistent und erlernt so seine Technik. Außerdem lernt er in Buenavista (einem Stadtteil von Havanna) Carsten Möller, einen jungen deutschen Filmstudenten kennen. Gemeinsam mit anderen Künstlern hilft er ihm, den alten „Social Club de Buenavista“ zu restaurieren, um einen Film zu drehen, der die wahre Geschichte dieses Viertels zeigt.

Er wird in La Havanna, Kuba am 29.Dezember 1972 geboren. Seit seiner Kindheit hat er eine künstlerische Neigung, allgemein den Künsten gegenüber, jedoch ist seine persönliche Leidenschaft die Plastik. Er ist Autodidakt und seit dem Jahr 1997 bis heute arbeitet er als selbständiger Künstler. Seit 1999 bis heute realisiert er Ausstellungen – in Kuba genauso wie in Deutschland – wo er im Moment lebt.