Die Vernissage findet am 16. Februar 2018 um 19.30 Uhr statt

Papucho

Jorge Lázaro Pérez Fraga genant "Papucho" wurde 1972 in Havanna geboren und lebt derzeit in Bremen. Seit seiner Kindheit führte er sich zu den Künsten hingezogen, seine persönliche Leidenschaft wurde die Malerei. Trotzdem trat er nie in eine Kunstschule ein, sondern bleib Autodidakt. Seinen heutigen Künstlernamen "Papucho" verdank er seiner kubanischen Oma, die den Spitznamen "kleiner Papa" in Kindertagen im Freundes und Familienkreis einführte.

Aufgewachsen zwischen kubanischem Rum, Tabak und Yoruba Religion, machte er zunächst eine Ausbildung als Buchhalter, absolvierte den Wehrdienst und begann schließlich auf eine Faust zu malen.

1998 beginnt "Papucho" seine Werke auszustellen und zu verkaufen, er knüpft Beziehungen zu anderen Malern, zu den Händlern der Kunstmärkte an der Kathedrale und später auch am Malecón in Havanna. Entscheidend für seine künstlerische Laufbahn wurde das Jahr 1999, als er Joel Ferrer, einen der bekanntesten kubanischen Landschaftsmaler, kennenlernt.  Er arbeitet für ihn als Assistent, erlernt dessen Technik und entwickelt dort seinen eigenen, ihm typischen Stil. Surrealistisch lässt "Papucho" urbane Landschaften miteinander verschmelzen, hebt die alltägliche Umgebung aus der Normalität heraus und macht sie so neu erfahrbar. So drückt er der realen, nur unbewusst wahrgenommenen Alltagsszenerie seinen persönlichen "Stempel" auf und gibt ihr eine neue, eigene und lebendige Identität.

Er lernt in Buenavista, einem Stadtteil von Havanna, Carsten Möller kennen, einen jungen deutschen Filmstudenten. Gemeinsam mit anderen Künstlern hilft er ihm den alten "Social Club de Buenavista" zu restaurieren, um einen Film zu drehen, der die wahre Geschichte dieses Arbeiterviertels zeigt.

"Papucho" sieht seine Bilder als Fenster in eine andere Dimension. Die Bilder transportieren, mit sich bewegenden Fassaden, kräftigen Farben und dreidimensionalen Perspektiven, die Geschichte und das Leben, welche seiner Meinung nach jedem Körper und jedem Ort innewohnen. Aber vor allen Dingen möchte er sein eigenes positives Lebensgefühl -auch zu einer Welt ohne Grenzen- ausdrücken und dem Betrachter mit Bildern voller Lebensfreude, Kraft und Harmonie Freude bereiten.

 

Ernst Matzke

Der Sohn eines Buchdruckereibesitzers erlernte die Techniken des Bleisatzes und Hochdrucks. An der Kunsthochschule Alsterdamm in Hamburg studierte Matzke Gebrauchsgrafik. Die beiden Dozenten an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg, Max Herrmann Mahlmann und Marianne Weingärtner lehrten ihn Malerei und Illustration.

In den 60er Jahren lebten Matzke und seine Frau zeitweise in London. In dieser Zeit sind die wundervollen Photographien entstanden. Auch seine eigentliche Leidenschaft, die Malerei, wird Ernst Matzke bei dieser Ausstellung zeigen. Digital painting, mit Motiven passend zum Thema London. 

 

In Kürze gibt es mehr Infos zu der neuen Ausstellung. 

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